14. Januar 2008
Ich hab in den letzten Tagen viele feine Filme geschaut. Das liegt ganz besonders daran, dass ich am Freitag wieder in Bremen war und wir bis etwa 6 Uhr morgens vor dem Fernseher saßen, lagen oder so. Geschlafen hab ich währenddessen nicht. In dieser langen Nacht haben wir aber nur vier Filme gesehen, zwei davon auf Englisch: „Goldfish Memory“ und „Grasgeflüster“. Die anderen beiden waren „Aimee und Jaguar“ und „Jalla! Jalla!“, das ist auch exakt die Reihenfolge, in der wir sie uns zu Gemüte geführt haben. Gute Filme und alle ganz anders.
Samstagabend bin ich dann noch (eher durch Zufall) in Hannover ins Kino gegangen. Es passte einfach zeitlich ganz genau. Denn ich kam kurz vor meinen Celler Mädels am Bahnhof an, aber geplant war das nicht.
Also sind wir vier inklusive Gittis Reisetasche losgelaufen, um noch halbwegs rechtzeitig „Tödliche Versprechen – Eastern Promises“ zu sehen. Hat alles ganz gut geklappt. Danach sind wir noch kurz in einen sehr gemütlichen Irish Pub gegangen und anschließend mit dem letzten Zug zurück. Für mich ging es aber noch nicht nach Hause. Ich nahm den letzten Bus in Richtung Disko, habe mich meiner Müdigkeit widersetzt und die ganze Nacht durchgetanzt. Zu Hause geschlafen habe ich auch nicht, da ich Gitti meinen Rucksack gab und meinen Schlüssel da drin vergessen hatte. Glücklicherweise fand ich einen anderen in meiner Jacke. Also nächtigte ich bei einer Freundin, trank mit ihr am nächsten Tag einen Kaffee in der Stadt, holte danach meinen Rucksack bei Gitti ab und erreichte nach 25 Stunden meine Wohnung.
Gestern Abend war das… Und was kam mir in den Sinn? Einen Film wollte ich sehen, genau. „Save The Last Dance“ kam mir gerade recht, weil ich wieder Lust auf Englisch hatte.
Letzten Dienstag hab ich auch noch „Matchpoint“ auf englisch und „2046″ auf deutsch gesehen. Den Sonntag davor „Eine Hochzeit zu dritt“. Sonst bin ich gar nicht so filmverrückt, aber es war diesmal sehr angenehm.
6 Kommentare |
Allgemein, Aus dem Leben, Film |
Permalink
Verfasst von doro
9. Januar 2008
Nein, Christoph, ich komme jetzt noch nicht auf deine SMS zu sprechen… Es geht um meine telefonische Kommunikation mit Gitti. Ihr Handy ist momentan etwas defekt: Bei einem Anruf hört sie nichts, aber der Angerufene kann sie verstehen. Damit wir uns also nicht durch tausende SMS bankrott schreiben. Rufe ich sie (ist in meiner Flatrate drin) an, lasse mir was von ihr erzählen und schreibe ihr dann oder wir haben ne Antwort mit klingeln lassen verabredet. So weit so schön.
Aber man ist ja auch ein bisschen verpeilt, nech? Gitti hat mich gestern angerufen und mit mir abgemacht, dass ich bei ihr anklingel, wenn ich zu Hause bin. Sie war sich nämlich nicht sicher. Direkt danach halt ich mich dran, ruf sie an, aber die Kleine wusste in der Zwischenzeit nicht mehr, was das nun bedeutet. „Scheiße, was hieß das jetzt nochmal? Zu Hause oder nicht?“
Süß, oder?
2 Kommentare |
Allgemein, Aus dem Leben, Gitti, Selbstversuche |
Permalink
Verfasst von doro
7. Januar 2008
Hier melde ich mich also wieder. Das neue Jahr hat wirklich gut begonnen. Ich habe mir viele wichtige Gedanken machen können und mehr und mehr weiß ich, was ich von meiner Zukunft erwarte und was ich dies bezüglich will und natürlich auch, was ich dafür machen muss.
2007 ist bei mir sehr viel passiert. Mehrere Umbrüche in mir, die ich nicht missen will, auch wenn manche Dinge wahrlich nicht die schönsten waren. Ich habe mich dabei gefunden und so wie alles momentan ist, fühlt es sich gut an. Außerdem sehe ich, was ich daraus gelernt habe und wie wichtig all diese Erfahrungen sind. Also kann ich beruhigt sagen, dass ich es wieder so machen würde.
Abstinent war ich in den letzten sechs Tagen natürlich nicht in jeder Hinsicht. Samstag hab ich mit einer Freundin absolut genial Osnabrück gerockt. Da floss auch so einiges an Alkoholika. Aber ich habe mich im Internet nicht so viel und auf meinem Blog gar nicht mehr blicken lassen.
Das liegt zum einen daran, dass es grad nicht so einfach ist, ins Internet zu kommen und dann auch noch die Zeit zu haben, etwas zu schreiben. Meist gucke ich nur, wer mir geschrieben hat, lese und gehe wieder. Doof, doof. Ein anderer Grund ist eben der, dass sich so viel verändert hat und ich viel Zeit mit Grübeln verbracht hab. Aber das In-mich-gehen hat mir wirklich die Augen geöffnet, auch wenn ich das nachts nicht so toll fand.
Gestern lag ich auch bis halb sieben wach im Bett, hab die Schattenbilder in meinem Zimmer angeguckt, irgendwann leise Musik gehört und ganz viel nachgedacht. Dabei habe ich einen ganz feinen Text geschrieben. Den werd ich bei Zeiten noch einmal meinem wachen, prüfenden Auge stellen und dann dürft ihr ihn auch lesen.
7 Kommentare |
Allgemein, Aus dem Leben |
Permalink
Verfasst von doro
1. Januar 2008
Ich wünsch euch viel Spaß und Erfolg für 2008. Worauf ich mich dies Jahr besonders freue? Auf den 29. Februar, ist doch ganz klar. Schaltjahre rocken!
Silvester habe ich dieses Mal in Braunschweig gefeiert. Zuerst hab ich mit Franka, Christoph und Gitti gemütlich Raclette gegessen, danach sind wir zum und auf den Nussberg gegangen, um das Feuerwerk zu beobachten und unsere Knallereien loszulassen. Man hatte von da oben wirklich eine gute Sicht und es waren unheimlich viele Leute dort. Zufällig hab ich auch eine Kommilitonin und ihren Freund getroffen. Schönes Ding. Wegen der vielen Menschen und des Feuerwerks war es aber auch nicht ganz ungefährlich. Einmal ist direkt hinter uns eine Rakete eingeschlagen. Wir waren geschockt, aber es ist nichts weiter passiert.
Am Ende sind wir noch auf eine private Party gegangen und haben bis morgens ins neue Jahr reingefeiert.
Also FROHES NEUES!
Und an alle Brummschädel da draußen: Gute Besserung!
4 Kommentare |
Allgemein |
Permalink
Verfasst von doro