Fesselnde Fragen ohne Antworten

Ich denke oft über komisches Zeug nach. Dem einen oder anderen ist es eventuell schon aufgefallen. Den Leuten, die nur meinen Blog lesen und mich nicht persönlich kennen, aber wohl eher weniger. Denn die meisten dieser Gedanken sind spontan und später schwer zu rekonstruieren und überhaupt irgendwie nicht zu erklären.

Punkt 1: Warum heißt unheimlich un-heimlich, wenn heimlich das bedeutet, was es bedeutet? Darüber denk ich schon seit längerem nach. Natürlich muss nicht immer alles zusammenpassen und alles einen Sinn haben. Aber hier kann ich nicht locker lassen.

Christoph kam dann gestern mit Ur-Laub. Zwischen den beiden Begriffen stecken aber Welten. Über Urlaub denk ich nicht nach. Das ist für mich uninteressant.

Punkt 2: Wie wäre es, wenn eine Ecke eine Kurve liebt? Hat die Liebe eine Chance? Was sagen die anderen Ecken und Kurven? Und ist es eventuell nur die Exotik der Andersartigkeit, auf der die Gefühle basieren?
Die Fragen sind natürlich total bekloppt, aber ich verbringe trotzdem meine Zeit damit. Darauf gekommen bin ich nur, weil ich in einer Gruppe im StudiVZ ein Thread besteht, in dem man immer drei Worte schreiben soll und damit eine Geschichte aufbaut.

Da stand also:

Dann ging es
zum lustigen Heinz (Doro)
an der Ecke,
die keine Ecke, (Doro)
sondern eine Kurve
liebte. Diese Absurdität… (Doro)

Wie ihr euch denken könnt, steht mein Name immer hinter den Worten, die ich der Geschichte geschenkt hab. Die anderen kommen von Sina.

Also grübelt mal mit mir und lasst uns ein paar solcher sinnvollen Fragen beantworten.

8 Antworten zu „Fesselnde Fragen ohne Antworten“

  1. Franka sagt:

    Zumindest sinn-voll ist ein sinnvolles Wort ;)

  2. doro sagt:

    Sicher? Ich hab schon ne Antwort drauf bekommen und zwar eine, die wirklich sehr viel Sinn macht. Also natürlich eine Antwort auf die erste Frage.

    Werd ich euch bei Gelegenheit kurz zusammenfassen, so wie die Susi bei Herzblatt. :D

  3. Franka sagt:

    Heimlich heißt, man behält etwas bei sich (Heim=Zuhause), vielleicht ist das Heim da auch das Herz o.ä.!? Und wenn man etwas unheimlich findet, dann ist es ganz entfernt von einem Gefühl wie „zuhause sein“, man hat Angst und fühlt sich keinesfalls geborgen. Damit hats aber trotzdem nichts miteinander zu tun…
    Oder auch: Wenn man etwas, was man geheimhält preisgibt, kanns ganzschön UNheimlich werden; somit wäre heimlich gut und unheimlich gegenteilig :D
    Aber heim hat wahrscheinlich nur einfach ne ganz andere Bedeutung, mit der es Sinn macht!? Oder es gab ne geschichtliche Begebenheit, die das Ganze begründet…ja, da kann man sich viele Gedanken drum machen, ich sehs ein ;)

  4. Henning sagt:

    @Franka
    Ich find deine Variante genial. Die häusliche, nicht die geheime. :-)

  5. Franka sagt:

    Danke, danke! *verbeug*

  6. Henning sagt:

    :-)

    P.S. @ Doro: Gerade bezüglich „unheimlich“ habe ich mir auch immer heimlich Gedanken gemacht. Eine weitere unheimliche Parallele unserer Denkweisen. Können wir uns ja dann in deiner Heimat weiter heimlich austauschen. Dieses intellektuelle Publikum hier ist mir unheimlich. ;-)

  7. David sagt:

    Eigentlich sollte es mit den Beiden klappen.
    Schließlich muß ja das Runde ins Eckige und wahrscheinlich liebt auch die Ecke tolle Kurven.
    Hoffen wir also inständig, daß die Ecke die Kurve kriegt und dann beim Rumkurven nicht aneckt.

  8. Marc sagt:

    Ich denke, unheimlich würde ich mir so erklären… Heimlich ist wenn man sich wie zu hause fühlt, und wenn es unheimlich sit, ist man da nicht gerne, darum fühlt man da sich auch nicht wie zuhause… Ich musste mir auch einige Minuten Gedanken machen, bis ichs hatte… ich weiss nicht ob es stimmt, ist nur so ne vermutung…

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