Wie meine Schwester und ich zur selben Zeit am gleichen Ort waren und nichts voneinander mitbekommen haben

Meine Schwester hat mir vorhin geschrieben, dass es gute Nachrichten gibt. Als ich das gelesen hab, schnappte ich mir gleich mein Handy und rief sie an. Sie hatte im Immatrikulations-Amt angerufen und eine erfreuliche Auskunft bezüglich des Semesterbeitrags bekommen.

“So so, beim Bafög-Amt angerufen, wann denn?” Ich wollte es genauer wissen, weil ich selbst im I-Amt war, um für sie und einen Freund das Erstsemesterpaket abzuholen und daher eine Stunde früher aufgestanden bin. Sie war etwas verwundert und dachte, dass wir sicher nicht “gleichzeitig dort waren”. Aber weil sie kurz nach 11 Uhr angerufen hatte, war alles klar. Da hab ich mich mal eben nicht ganz ernst bei ihr beschwert, dass sie mich einfach noch länger in der Schlange hat warten lassen, obwohl ich doch für sie etwas abgeholt hab. ;-) Und als sie von dem Gespräch erzählte, fing ich an, zu lachen. Ein einziges Telefongespräch hatte ich im Amt mitgehört und das war genau das von meiner Schwester! Natürlich war es kurz bevor ich an der Reihe war… ;-)

Ob es nun Zufall war, dass sie zu dieser Zeit angerufen hat und ich ausgerechnet dieses Gespräch belauscht habe, kann ich natürlich nicht sagen. Aber da wir zwei Zwillinge sind, behaupte ich einfach, dass es unsere geistige Verbundenheit ist, die dazu geführt hat.

13 Antworten zu “Wie meine Schwester und ich zur selben Zeit am gleichen Ort waren und nichts voneinander mitbekommen haben”

  1. Henning sagt:

    Und das um 11 Uhr zwei und 87 Sekunden!

  2. doro sagt:

    Ja wahrscheinlich, gute Idee! Aber es war leider etwas später…

  3. Franka sagt:

    Ihr und eure Zahlen…*lol* Ich hab die story nicht wirklich sofort verstanden, sollte jetzt echt mal schlafen…

  4. doro sagt:

    Also mein Bruder hat es normalerweise nicht so mit Zahlen… Aber wenn du jetzt munter wärst, würdest du sicher schnell sehen, warum er das genau so geschrieben hat und nicht z.B. 11 Uhr drei und 27 Sekunden! ;-)

    Dann viel Spaß bei der “Morgenlektüre”…

  5. Christoph sagt:

    elf….zwei…siebenundachtzig…hmmm, kompliziert. Ich habe so ca 1,2 Promille (Ja, ich schäme mich, es wären auch mehr – aber Matze wollte so früh wieder weg) und trotzdem versteh ich’s – echt mal, Franka, schnallst aber auch GAR NICHTS!

  6. Henning sagt:

    Ich hab’s schon mit Zahlen, wenn auch nicht ganz so wie ihr. Aber die Quersumme aus meinem Geburtsmonat (11/81) ist mein Geburtstag (11.). So!

    Mathe wurde erst ab den Buchstaben doof.

  7. Franka sagt:

    Alter! Ich schnalls doch! :P Hab nie was anderes behauptet! Immer halten mich alle für klein und doof…*schmoll*

  8. freaktv sagt:

    is das net so nen typisches “zwillings-geschehen”? :D

  9. doro sagt:

    Ich denk schon irgendwie…
    Sehe es auch schon kommen, dass sie im Studium mein “Patenkind” wird. Die Erstsemester ziehen bei der Einführungsveranstaltung einen Zettel, auf dem Name und Kontakt des “Paten” bzw. der “Patin” stehen. Da es für jeden zwei Zettel gibt, sind die Chancen gar nicht soooo schlecht. Aber sie will nicht wirklich. Kann mich ja auch eh alles fragen.

  10. Christoph sagt:

    Du als Expertin für Studienangelegenheiten? Na das wird ja was… :D

  11. doro sagt:

    Ich kann denen genau sagen, wie man es nicht machen sollte. Diese negativen Erfahrung sind Gold Wert. Außerdem meinte Antje, dass ich schon allein wegen meiner Party-Connection eine super Patin sei. Um mehr geht es doch eh nie…

  12. Henning sagt:

    Partyn?

  13. doro sagt:

    Als ich dein Kommentar nur so “nackt” gelesen hab, wusste ich nichts damit anzufangen. Worauf will Henning hinaus? Aber nachdem ich mich wieder etwas mit der Materie auseinander gesetzt hatte, machte es auch”klick”.

    Partyn ist ein wirklich guter Begriff für mich. :-)

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