Heute hier, morgen da… Langsam wird es echt anstrengend. Ich bin ja mehr auf der Autobahn als zu Hause. Aber jetzt bleibe ich wahrscheinlich vier Tage lang am gleichen Ort.
Nur noch unterwegs
10. August 2007Prickelnd feuriges Erlebnis
6. August 2007Gestern Abend waren wir im Mineralbad Cannstatt „schwimmen“. Während Henning das kühle mit kohlensäureversetzte Wasserbecken nicht so gefiel, genossen Gitti und ich die Kälte und das Kribbeln der Kohlensäure. Es prickelte am gesamten Körper und brannte wie Feuer, aber nicht auf eine unangenehme Art und Weise, es war belebend und entspannend in einem.
Nachdem wir total gechillt aus dem Mineralbad gekommen sind, wollten wir noch unseren Hunger stillen. Ein Döner sollte her. Gut nicht einer eher drei… Also steuerte ich das Auto wirr durch Stuttgart, da mein Bruder quasi nur die Buswege kennt und wir die nicht alle befahren durften. Schließlich kamen wir aber am Zwischenziel Döner-Mann an und ich wartete im Auto, weil es keine richtigen Parkplätze gab. Richtig wohl hab ich mich in der Situation nicht gefühlt. Immer wieder hab ich den Verkehr und den Döner-Laden beobachtet. Ich fühlte mich schon ein wenig wie ein Fluchtwagenfahrer.
Zu Hause gab es dann für mich das böse Erwachen. Sie hatten keinen Hähnchen-Döner und auch kein Zaziki. Deshalb begnügte ich mich nun mit einem Lamm-Döner mit Dillsoße. Lammfleisch hatte ich bis dato nur sehr wenig gegessen, so angetan war ich auch nicht. Viel trauriger war ich aber wegen der Soße, Dill passt geschmacklich einfach nicht dazu und dann ist es auch noch recht sauer. (Wenn jemand einen Laden kennt, der Döner mit Zaziki in Stuttgart verkauft, nur raus mit der Sprache!) Die absolute Höhe war das aber die nächste neue Geschmackskomponente: Peperoni und dieses rote Gewürz! Wer mich kennt, weiß wie ich gelitten hab. Ich hätte feuer spucken können, aber ich wollte das Zimmer meines Bruders nicht verwüsten. Da die Schärfe auch durch weiteressen nicht wegging, dachte ich mir, gönn dir doch noch nen Biss in die Peperoni…
Erst lachte ich noch über die, weil ich sie inzwischen nicht mehr scharf fand, aber dann rumms, haut mich das nächste innerliche Feuer um! Ich brauchte wirklich ewig, bis ich wieder runterkam.
Nach dieser Aktion war meine Entspanntheit aus dem Schwimmbad dann auch futsch…
Meisterliche Stadt
5. August 2007Wie die meisten von euch sicher noch wissen (vor allem die VfB- und S04-Fans) ist der VfB Stuttgart Deutscher Meister. Ich habe momentan die Ehre, in dieser schönen Stadt zu sein.
Bisher verlief wirklich alles meisterlich. Wir haben super Wetter und die geplanten Aktivitäten haben sehr viel Spaß gemacht. Besonders das Grillen gestern Abend mit anschließendem Flanky-Ball spielen war grandios.
Schön ist auch, dass ich hier eine neue Hose gefunden hab (neben ein paar anderen Dingen…). Leider war es aber doch ein kleiner Kampf, da H & M meine Größe einfach nicht hergeben wollte. Dabei hab ich meine letzten beiden Hosen auch dort gekauft. Nun ja, ich hab dann mal wieder eine Größe größer genommen, auch wenn ich mich anfangs noch gegen den Gedanken gewehrt hab. Aber ich kenne ja den Grund der Expansion meiner Beine: Muskelwachstum! Tjaja, mein Nebenjob hat mir gleich wieder ne Schicht raufgepackt… Ich frage mich, wie sich das ganze entwickelt, wenn ich im neuen Semester wieder ein bisschen Sport mach.
Eine Röhrenjeans (von mir liebevoll Karottenhose genannt) kann ich beispielsweise gar nicht tragen, weil meine Waden für den Schnitt zu kräftig sind. Aber ich mag die Hosen ja eh nicht.
Passend zum Sonntag steht bei uns heute Entspannung auf dem Programm. Nach dem Essen fahren wir in ein Mineralbad und lassen die Seele baumeln.
Gut angekommen oder Hallo Stuttgart
2. August 2007Gegen halb drei haben wir es endlich (ich war natürlich Schuld an der Zeitverzögerung, geplant war etwa 13 Uhr) geschafft aus Braunschweig loszudüsen, um den Süden des Landes unsicher zu machen.
Auf dem Weg mussten wir uns vielen schwierigen Aufgaben stellen, da wir aber sicher und sogar recht schnell an unser Ziel gekommen sind, behaupte ich nun, dass wir diese Probleme souverän gelöst haben. Mit dabei etliche Baustellen, heftigste Regen- und Hagelstürme und natürlich auch den ein oder anderen vollidiotischen Autofahrer (geschlechtsunspezifisch)…
Am Ende kamen wir dann zu den anspruchsvollen Herausforderungen der Fahrt: Einparken in Stuttgart und Anfahren an einem süddeutschen Berg. Natürlich lernt man so etwas in der Fahrschule und manchmal gibt es auch in Niedersachsen kleine Erhebungen, aber das sind ganz andere Dimensionen. Ich kenne Steigungen quasi nur aus der Mathematik und daher zitterten wir bei jeder roten Ampel, aber wir zitterten uns mit Erfolg den Berg hinauf.
Gitti, das war eine grandiose Leistung!
Stress pur
1. August 2007Morgen schreibe ich von 9 bis 12 Uhr eine Lernzielkontrolle in Organischer Chemie, danach fahre ich nach einer kurzen Mensa-Pause mit meiner Schwester zu meinem Bruder nach Stuttgart. Etwa sechs Stunden Fahrt warten dann auf uns.
Bis es aber losgehen kann, muss ich noch etliche Sachen erledigen… Meine Tour für nächste Woche vorankündigen, meine Tasche packen, Anja verabschieden, weil sie während meiner Abwesenheit in die USA zurückfliegt und natürlich noch ganz viel lernen. Oh oh, das wird wieder ein Spaß.
Was sagt eigentlich die Wettervorhersage? Joah… geht. Donnerstag und Freitag könnten besser aussehen, aber der Rest gefällt mir. Hoffentlich trifft die Vorhersage dann auch zu.
Ich kümmer mich nun also um meine Aufgaben und betrachte den morgigen Tag mit gemischten Gefühlen. Die positiven überwiegen aber natürlich. Ich bin auch schon sehr gespannt, weitere Freunde von Henning kennenzulernen.
Verfasst von doro
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