Seize the day! Nutze den Tag!
Das hab ich heute wahrlich getan. Meiner Selbstdisziplin (Besitze ich so etwas überhaupt?) habe ich es nicht zu verdanken. Da musste schon jemand nachhelfen, aber das wollte ich auch so. Wer wäre für einen solchen Job besser geeignet als meine Zwillingsschwester?
Gestern Abend sind wir früh ins Bett gegangen, weil wir ja heute mehr oder minder pünktlich (ca. 3 min. verspätet) der Acht-Uhr-Vorlesung lauschen wollten. Nach der Mensa sind wir gleich einkaufen gefahren. Da Gitti mit dem Auto hierher gekommen ist, konnte ich auch endlich sämtliches Leergut aus der Wohnung schaffen.
Unsere Küche bietet nun wieder Platz…
Danach packte mich wieder der Hunger. Meine halbe Pizza aß ich, während wir uns schon fleißig an Mathe-Übungszetteln den Kopf zerbrachen. Kurz vorm Fußball nochmal 30 min Ruhepause im Bett, schlafen konnte ich leider nicht, genauso wie die gesamte letzte Nacht… 
Dann begann der sportliche Teil des Tages: Zum Sportplatz joggen, zwei Stunden kicken und wieder zurückjoggen. Trotz des Nieselregens hat es richtig Spaß gemacht. Am Ende war wir ich ein wenig erschöpft, am ganzen Körper klitschnass, in den Waden sehr krampfig, aber dennoch glücklich. Sport muss wieder viel mehr in meinen Tag integriert werden!
Nach einer Dusche (Gitti) bzw. eines Schaumbads (Ích) und einer erneuten Stärkung durch Fressalien (Falafel) setzen wir uns sofort wieder an die Mathe-Aufgaben. Ich denke, dass ich heute schon viel für Mathe gelernt hab, aber wir müssen das Tempo in den kommenden Tagen noch etwas mehr anziehen. Ganz wichtig ist aber, dass ich sogar des öfteren Freude am Rechnen hatte. So geht alles viel einfacher… In der Schule habe ich die Mathematik schließlich auch geliebt! Ich muss diese Liebe nur wieder neu entfachen, dann löse ich jedes Problem und bewundere es nicht nur.
In ca. 6 Stunden klingelt wieder unser Wecker. Ich hoffe, dass der morgige Tag ähnliche Erfolge hervorzaubern wird. Eins weiß ich sicher: Weniger als letzte Nacht kann ich gar nicht schlafen! Außerdem hab ich heute alles gut absolviert. Das Einzige, was ich dafür benötigt hab, war viel Koffein (bis 10 Uhr schon ein Kaffee, ein Espresso & ein Cappuccino), viel Essen und meine Gitti, die mich motiviert, anmeckert, mir hilft und mir einfach mal gewaltig in den Hintern tritt! Danke, meine Kleine!


10. Juli 2007 um 11:52 |
Das es Menschen gibt die Mathematik mögen, oder wie Du sogar lieben, gehört für mich zu einen der ungeklärten Phänomene dieser Welt. Ich sage das nicht ganz neidlos. Als der Klassenbeste mir mal Nachhilfe gab, meinte der nach 10 Minuten: Ok, vergess es! Und ging wieder nach Hause.
13. Juli 2007 um 19:35 |
Oh, da musst du entweder einen ungeduldigen Klassenbesten gehabt haben oder du hast dich wirklich sehr mies angestellt. Also ich hätte da schon viel Geduld, es sei denn ich merke, dass mein Gegenüber die Sachen nicht verstehen will!
14. Juli 2007 um 11:48 |
Doch eher mies. Jeder hat doch so gewisse “No- goes”. Bei mir ist es Harzakäse und Mathe. Da ist auch gar nichts dran zu machen, zeig mir ein Blatt mit Zahlen und mein Gehirn schaltet direkt in den Stromsparmodus. Nimm zum Beispiel meine Freunde, wenn ich denen versuche etwas über die Faszination von Comics zu erzählen rollen die nach 2 Minuten mit den Augen. Sie finden es toll was ich mache, aber das gewisse etwas um in einer Materie tiefer zu bohren, fehlt und muss schon auch schon von zu Hause aus kommen. Es gab dann auch Lehrer, die akzeptierten es das ich im Matheunterricht anfing zu zeichnen. So störte ich wenigstens nicht den Untericht Der O-ton meines Mathelehrers als die Noten des Abschlußzeugnisses verlesen wurden: Elmar, du hättest eigentlich eine 6 verdient.- Aber du bist ein netter Kerl ich geb dir eine 5.