Als kleiner Vorgeschmack

28. Juni 2007

Nach dem heutigen Tag kann ich sagen, dass der Celler Abiumzug durchaus auch nüchtern ein Heidenspaß ist! ;-)

Als „avant-goût“ gibt es jetzt schon mal ein paar Bilder:
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Habe extra noch nicht die besten rausgesucht… Versuche morgen alle bei meinem Flickr-Account hochzuladen. Im StudiVZ ist etwa die Hälfte schon online.
Ein wenig Text kommt natürlich auch noch, aber gleich gehe ich erstmal baden und dann irgendwann schlafen.


Voltigieren

24. Juni 2007

In einer halben Stunde machen mein Mitbewohner und ich uns auf den Weg zu einem Voltigierturnier in Braunschweig. Obwohl es ist nicht irgendein Turnier, es sind die Bezirksmeisterschaften!

Dort werden wir eine Freundin anfeuern. Ich bin gespannt, was heute so geboten wird. Vor etwa acht Jahren habe ich zuletzt beim Voltigieren zugeguckt. Das war jedoch lediglich Training… Auf die Meinung meines Mitbewohners warte ich aber mit noch mehr Spannung. Er kannte diese Sportart bis Donnerstagnacht überhaupt nicht und weiß auch nicht recht, wie er sich „Turnen auf dem Pferd“ vorstellen soll. ;-)

Da wir auf seinem Motorrad zum Reit- und Voltigierverein im Madamenweg 96 fahren, kann ich ihm ja schon mal eine kleine Kostprobe geben, während wir fahren.
Motorrad oder Pferd? Macht doch keinen Unterschied…


Nehmt Abschied, Brüder…

22. Juni 2007

Am Dienstag habe ich mich von meinen Fäden verabschiedet. :-) Das war eine große Erleichterung für mich. Gut, dass ich eine Freundin habe, die gelernte Arzthelferin ist und mich kurzer Hand von den Dingern befreit hat. Ansonsten hätte es wohl noch ewig gedauert, da ich wegen des Praktikums so beschäftigt bin. Ihr merkt das ja auch, nicht wahr?

In nächster Zeit stehen aber auch viele Abschiede an, die weniger erfreulich sind… Morgen fährt Julie (eine von den Amerikanern) nach Jena und am Mittwoch fliegt sie zurück in die USA. Vorhin habe ich sie noch ein letztes Mal getroffen. Ich mochte es überhaupt nicht, ihr „goodbye“ zu sagen. Keine Ahnung, ob ich sie jemals wiedersehe, aber ich würde mich riesig freuen.

Gleich fahre ich nach Celle. Warum? Wegen eine Abschiedsparty! Timm, ein guter Kumpel und ehemaliger Arbeitskollege, fängt ab Juli seinen Dienst beim Bund an. Zum Glück ist es nur eine gewisse Zeit, die er nicht in der Nähe ist.

Dann sind da noch vier andere liebenswerte Persönchen, die ich bald für eine lange Zeit nicht mehr sehen werde. Anne, Franzi und Lisa gehen nach Australien und Schmitti zieht es nach Neuseeland. Glücklicherweise weiß ich bei denen, dass ich sie in einem Jahr wiedersehen werde.

Ich verabschiede mich nun auch! Auf Wiedersehen… ;-)


Immer auf Achse

20. Juni 2007

Ereignissreiche Tage, kaum zu Hause… So sieht es bei mir momentan aus. Bin auch ein wenig kaputt davon, aber dennoch strotze ich noch vor lauter Energie. Schade, dass ein Tag nicht mehr als 24 Stunden hat…


Genetisches Praktikum, Tag 1

18. Juni 2007

Nach den heutigen Vorlesungen begann unser Genetik-Praktikum. Zuerst 1 1/2 Stunden Theorie inklusive Sicherheitsbelehrung und danach konnten wir selbst ran. Okay, am ersten Tag passiert nie so viel Spannendes, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

Wir haben Medien angesetzt und unseren Gelträger für eine Gelelektrophorese mit (genau!) Gel begossen. Da nicht viel so tun war, hatten wir gegen halb fünf auch schon Feierabend. Die nächsten Tage werden aber sicher länger…

Gleich lese ich im Skript, was mir morgen vorhaben. Wenn ich dann abends aus dem Labor komme, hetze ich in die Stadt, um wieder mit meiner Mutter und meiner Schwester Abiball-Shopping zu betreiben. Hoffentlich gibt´s dann nen passenden Hut, denn dann kriegt ihr ein Foto. :-)


Ein Tag mit Amis

18. Juni 2007

Kaum war ich wieder in Braunschweig, hat Christoph mich auf sein Mopped geschnallt und wir sind zum Bootsanleger am John-F-Kennedy-Platz gefahren. Dort haben wir uns mit einer Gruppe amerikanischer Austausch-Studenten zum Tretbootfahren verabredet. Obwohl ich eigentlich nicht… Habe mich einfach mit reingeschmuggelt. Hatte aber auch niemand was dagegen.

Die einstündige Fahrt war ganz lustig. Es gab mehrere Crashs und wir sind einmal schon auf Grund gefahren, weil wir ein anderes Boot der Gruppe verwirren wollten, indem wir einen kleinen Arm der Oker weiterfahren. Hat nicht funkioniert, weil wir kurz danach eben feststeckten. :-(

Christoph hatte die Idee, das Gewicht auf das Ende des Bootes zu verlagern, deshalb sind alle außer mir nach hinten. Ich habe dann volle Axt rückwärts in die Pedale getreten. Hat gut funktioniert. Ein bisschen bin ich dann sogar noch weitergefahren, aber nach dem Kraftakt taten mir auch schnell die Beinchen weh. Momentan schmerzen sie nicht, mal sehen, wie morgen die Lage ist.

Abends haben wir einige aus der Gruppe nochmal in einer Bar getroffen. Denkt jetzt bloß nicht an ein Besäufnis, die guten trinken keinen Alkohol… Es war auf jeden Fall ein sehr entspannter, schöner Tag!

Am Mittwoch gehe ich wahrscheinlich mit den Amis bowlen.


Zwillingstag

16. Juni 2007

Gestern hatten Gitti und ich unseren absoluten Zwillingstag. Wir haben ständig zur gleichen Zeit das selbe gesagt und gedacht! Es war so lustig und es ist schön, weil man in solchen Momenten vollkommene Geborgenheit spürt. Das kann wohl kaum jemand nachvollziehen.

Es fing schon morgens an und ging den ganzen Tag bis spät abends. Da gab´s es dann auch den Höhepunkt: Wir mussten uns beide gleichzeitig übergeben… ;-)
Das war schon krass!


Es geht sich um folgendes…

15. Juni 2007

Ab Montag habe ich zwei Wochen lang Genetik-Praktikum. Ich freue mich auf das Praktikum, obwohl ich dann jeden Tag von 8 bis etwa 18 Uhr in der Uni sein werde. Es wird sicher sehr interessant sein. Vorlesungen habe ich nebenbei auch noch, deshalb der lange Aufenthalt an der TU.

Diesen Termin kenne ich schon lange. Die Daten für den Abiumzug meiner Schwester und für ihre Entlassungsfeier mit Zeugnisvergabe habe ich zwar auch vor längerem erfahren, aber ich konnte mir die nie so genau merken. Seit ein paar Tagen blieben sie aber in meinem Kopf. Gestern hatte ich dann mal einen Blick in den Kalender riskiert: Bis wann läuft denn mein Praktikum?
Und dann :-( stand da der 30.06.! Oh Mann, ich war richtig down. Genau an dem Tag bekommt Gitti ihr Zeugnis, singt ihr Abilied und feiert mit ihren Mitabsolventen den Abschied von der Schule. Alle feierlich gekleidet und am Sekt schlürfen….

An exakt diesem Tag schreibe ich vormittags meine Abschlussklausur. Die Entlassung geht aber auch nicht lange. :-(
Viel schlimmer ist es aber wegen des Abiumzugs (manch einem besser bekannt als „Chaos-Tage“). Der ist am 27.06. und an dem Tag sitze ich wirklich bis abends im Labor. Nach Dänemark hatte ich mich unheimlich auf diesen Tag gefreut, weil ich Gittis Stufe und auch viele andere Abiturienten so lieb gewonnen hatte. Alle feiern dann wieder ausgelassen zusammen… Nur ich nicht! Das einzige, das mir geblieben ist, ist der Abiball. An dem Abend wird dann richtig einer losgemacht.

So viel zu den Gründen meiner Unstimmigkeit. Gestern Abend musste ich nicht mehr daran denke. Warum? Weil ich genau mit diesen Leuten zusammen war. Sie haben mich alle wieder aufgemuntert. Doch da ich wieder so viel Spaß mit ihnen hatte, werde ich den Feiern, denen ich nicht beiwohnen kann, wohl nicht weniger hinterhertrauern.


Miese Laune

15. Juni 2007

Heute war ich echt schlecht drauf, warum werde ich morgen in aller Ausführlichkeit erzählen. Momentan geht es mir besser. Das, was mir dazu verholfen hat, macht es aber nur bedingt besser. Theoretisch macht diese Tatsache es sogar schlimmer. Aber mehr dazu morgen, also irgendwann nach meinen Vorlesungen (Ende spätestens 13 Uhr).

In etwa drei Stunden stehe ich wieder auf, Olé!


Mal was wagen

13. Juni 2007

Ich glaube ich gehe jetzt schon ins Bett, vor 24 Uhr!!! Das wäre phänomenal, wenn es klappt. Ich bin vom Shoppen und Essen so gerädert, dass ich ganz optimistisch bin.

Aber eins weiß ich: Nach dem Döner kann ich definitiv nicht auf dem Bauch schlafen. :-( Schade eigentlich, das mache ich doch am liebsten…


Auf der Suche

13. Juni 2007

In etwa einer halben Stunde steige ich in einen Bus Richtung Bahnhof. Dann fahre ich weiter nach Hannover und treffe mich dort mit meiner Schwester, meiner Mama und Corinna, um ersterer ein Kleid für den Abiball zu kaufen. Vielleicht suche ich mir auch noch etwas Schickes aus. Momentan weiß ich nämlich nicht, was ich zu der Feierlichkeit anziehen soll.

Später kommt auch noch Maria hinzu, dann haben wir eine starke Jury. Drückt mir die Daumen, dass es schnell geht. Ich bin kein Mensch, der ewig shoppen geht.

Btw: Jenny, dein Kleid gefällt mir gut. :-)


Metamorphose

12. Juni 2007

Meine Schwester hat mir heute Fotos aus Dänemark geschickt, jetzt können sich alle mal ein Bild von meinem Leid machen. Damit ihr euch aber keine Gedanken macht, gibt es auch Bilder vom Jetzt-Zustand. Heute sind nämlich die letzten beiden Pflaster abgekommen und es sieht schon richtig gut aus. Über dem Auge wurde definitiv nicht genäht. Das konnte ich nun erkennen. Dafür bleibt dort eine schicke Narbe. Ich meine das ernst, mir ist sie sympatisch und Gitti beneide mich sogar ein wenig drum.

„Narben machen Männer sexy!“ *lol*

1. Tag nach dem Sturz2. Tag nach dem Aufstehen3. Tag groß3. Tag Nahaufnahme

So sah ich noch vor kurzem aus. Zu meinem Blick: Ja, ich gucke sehr traurig, eventuell auch leidend, aber das lag bloß an der Schwellung, die mir keine sonderliche Gesichtsakrobatik erlaubte.
Hier noch ein Foto, auf dem die kleine Gitti im Krankenhaus schläft, während ich auf dem OP-Tisch lag:
Gitti schläft im Krankenhaus

Und zu guter letzt mein Gesicht wie es heute aussieht: Das erste Foto ist noch mit Pflaster-Resten.
geschrottetzur Seite guckenschon besserautsch

Tja, und das innerhalb von nur zehn Tagen. Das freut mich wirklich sehr. Sollte aber kein Grund sein, so einen Mist nochmal zu machen.


Dünenkugeln

11. Juni 2007

oder auch Dünenkegeln…

Eine spaßige Tagesaktivität für Dänemark oder auch in allen anderen Dünen. Hauptsache man findet eine breite und steile Düne, so wie eine Skipiste. ;-)

Dann kann man je nach Risikobereitschaft alleine oder in einer Gruppe die Düne runterrollen. Ich habe mich für einen Zweier und einen Vierer entschieden. Beide haben richtig viel Spaß gemacht, aber letzterer war aufgrund des höheren Gewichts deutlich besser.

Man legt sich also parallel zum Dünental und der erste Mitroller legt sich auf einen drauf, hält sich fest und verknotet seine Beine. Bei einem Vierer werden noch die Seiten besetzt.

Wer das nächste Mal irgendwo Dünen sieht, muss es einfach ausprobieren. Das einzige, was nicht so schön ist, ist der Sand, den man nachher auf den Zähnen hat, aber beim dem Mordsspaß kann man den Mund vor lachen einfach nicht zuhalten.

Leider habe ich kein Video davon, das wäre zu schön. Für Aufsehen sorgte aber auch schon Franzis und meine Vorbereitung für die erste Rolle. Ich lag im Bikini im Sand und sie rekelte sich (ebenfalls im Bikini) über mir und quiekte komisch rum, weil sie nicht wusste, sie sich hinlegen soll. Die Jungs, die zu dem Zeitpunkt vorübergingen, haben sich über den Anblick sichtlich gefreut.

Dünenjumping ist auch eine Trendsportart auf der Abifahrt in Dänemark. Da rennt und springt man wie wild durch die Dünen. Die ganz mutigen machen auch mal ein Salto. Dieses Jahr habe ich daran nicht teilgenommen, da die Erschütterungen beim Landen zu viel für meinen Kopf gewesen wären.


Entschuldigung

10. Juni 2007

Bevor ich hier jetzt irgendetwas über die Dänemark-Fahrt oder die Gründe meines Nicht-Meldens schreibe, möchte ich mich erst einmal bei meinen Lesern für letzteres entschuldigen. I’m so sorry!

Ich hatte gleich am ersten Abend einen Unfall und habe mir mein Gesicht zerschreddert. Als wir endlich einen Fahrer organisieren konnten, sind wir gleich ins 50 km entfernte Aalborg in ein Krankenhaus gefahren.

Meine linke Gesichtshälfte war zu dem Zeitpunkt noch voller Blut und man konnte nicht genau sagen, wie schlimm es wirklich ist. Jetzt sieht alles schon wieder richtig gut aus. Ich wurde an drei oder vier Stellen genäht. Die Schwellungen im Gesicht sind längst weg und auch sonst heilt alles schneller als erwartet. Der Arzt meinte nämlich, dass ich definitiv noch 2 Wochen aussehen würde wie eine Boxerin. Aber er hat mich ja auch angeschwindelt, als er sagte, er müsse nur über der Lippe nähen. Wegen der Änestesie habe ich es selbst nicht einschätzen könnte, aber die ganze Sache kam wir viel zu lang vor.

Gegen 4 Uhr war ich wieder in unserer Ferienhaussiedlung, losgefahren sind wir schätzungsweise um 1 Uhr.

Ihr fragt euch wie ich mich schon wieder so zurichten konnte? Ich weiß es durch den Schock auch nicht mehr genau, aber es gab ja genug Leute, die es beobachtet hatten.

Bei meinem Versuch jemandem auf den Rücken zu springen, bin ich einfach über ihn rüber geflogen und mit dem Gesicht 1. volle Breitseite auf den Boden geknallt und 2. auch noch in Scherben, weshalb ich mir die tiefen Schnittwunden zugezogen hab.

Da ich erstmal selbst mit den Geschehnissen zurecht kommen musste, ich mir nicht wollte, dass sich jemand unnötig Sorgen macht und der Akku meines Handys die letzten Tage leer war, habe ich mich nicht gemeldet. Deshalb nochmal ENTSCHULDIGUNG!


Erste Amtshandlung als Doros Urlaubsvertretung!

3. Juni 2007

Noch habe ich keine Nachricht aus Dänemark und auch keinen offiziellen Schreibauftrag. Aber ich möchte ja mal irgendwas aus meinem frisch gebackenen Administrator-Status machen, daher gibt’s jetzt eine Art Probebeitrag!

Wenn das zu meiner Zufriedenheit funktioniert, werde ich weiter auf eine SMS warten, um das „second-hand mo-blogging“ hier ans Laufen zu bringen!

by Christoph