Der kürzeste Monat des Jahres geht zuende

28. Februar 2007

Gerade hat der Februar erst angefanden, doch gleich ist er schon wieder passé. Nach nur 28 Tagen folgt ab morgen der März. Für mich Zeit um mal wieder „danke“ zu sagen. Dieser Februar war sehr schön. :-) Der Monat ist ohnehin mein liebster und das nicht nur wegen meines Geburtstags. Es haben einfach sehr, sehr viele liebe Menschen in diesem Monat Geburtstag.

Nächstes Jahr ist Schaltjahr, das bedeutet für mich einen Tag länger den schönsten Monat im Jahr genießen. ;-) Neben Freitag, dem 13., ist der 29.02. übrigens mein Lieblingstag. Wie cool wäre es, dann Geburtstag zu haben. Leider kenne ich niemanden, der dieses Glück hat, sonst könnte ich von ihm/ihr ein bisschen davon abhaben.

Auch praktisch am kurzen Monat ist, dass man weniger Geld ausgibt. Am Ende des Februars sind die meisten Taschen wohl noch am vollsten, oder?


Linderung der Schmerzen

28. Februar 2007

Ich habe heute bei Google folgendes eingegeben: Bluterguss an den Zehen. Ich erhoffte mir wertvolle Tipps, um schneller wieder laufen zu können. Und dann finde ich sowas:

„Ein Bluterguss unter einem Nagel, die Folge einer äußeren Einwirkung durch Druck, Stoß oder Schlag, kann bei Nichtbehandlung zu einer Nekrose führen. (Nekrose = Gewebstod, Absterben von Organteilen). Blutergüsse unter den Nägeln sind sehr schmerzhaft, da unter dem Nagel wenig Platz für das angesammelte Blut ist; sie müssen sofort behandelt werden. Eine spätere Heilung auf natürlichem Wege ist sonst nicht möglich. Oft wird die Nagelhaut mit verletzt und es kann leicht zu Infektionen kommen. Wenn möglich sollte der Nagel an einer Seite eingeschnitten werden – so erhält der Nagel mehr Luft. Ein Verband aus Ringelblumensalbe und Johanneskrautöl hilft. Ihr Fußpfleger fräst hier ein kleines Loch in die Nagelplatte. Dadurch bleibt der Nagel zu 99% erhalten und das Blut kann abfließen. (Sauber halten!)“

Und noch eins:
„Wenn der Schmerz hauptsächlich von dem Bluterguss unterm Zehennagel
herrührt, bringt eine Druckentlastung starke Linderung. Dazu eine
Nadel oder eine aufgebogene Büroklammer heiß machen und mutig von oben
durch den Nagel ein Loch bohren.

Das soll sehr gut helfen, wie ich schon mehrfach gelesen habe. Selbst
ausprobiert habe ich es aber noch nie.“

Ich war etwas schockiert, als ich das gelesen hab. Lasst mich bloß heile! HIIIIIIIIIIILFE.
Morgen werd ich in der Mittagspause mal versuchen, meinen Hausarzt telefonisch um Rat zu fragen. Ich hoffe, er sagt mir nicht Ähnliches. Ich hab Angst…


kaputte Zehen

27. Februar 2007

Und überhaupt, es tut alles weh! :-(

Ich laufe wie der letzte Spast, weil ich überall verspannt bin, meine Knie aufgeschürft sind und ich ganz üble Blutergüsse an den großen Zehen habe. So endet es, wenn Doro Fußball spielt. Es ist nicht so, dass ich es nicht könnte, aber hin und wieder war ich etwas unkoordiniert. Außerdem küsse ich gerne den Boden! ;-) Ich hab doch schon nach meinem Geburtstag gesagt, dass ich auch ohne Alkohol gern auf dem Boden liege. Es wollte mir nur keiner glauben. Gestern Abend habe ich es wohl allen (zumindest den Anwesenden) bewiesen.

Die blauen Zehen kommen übrigens durch die ätzende Beschaffenheit des Bodens. Jan, der so nett war und mich gefragt hatte, ob ich nicht Lust hätte, die Fußball-Runde aufzumischen, war leider nicht so nett, dass er mir den Tipp gegeben hat, zwei Paar Socken anzuziehen. :-( Erst als ich ihm meine Zehen gezeigt hab und sagte: „Jan, meine Zehen sind so blau wie dein Schalke-Trikot!“, fiel es ihm ein. Das macht aber alles überhaupt nichts. Ich bereue es trotz meines peinlichen Auftritts in der Öffentlichkeit nicht, dabei gewesen zu sein. Ich nehme all die Schmerzen, die ich habe, gerne in Kauf. (Nur ist es mies, dass ich während des Schlafs nur sehr wenige Liegepositionen annehmen kann. Vielleicht sollte ich das Schlafen einfach sein lassen?)

Es hat nämlich wirklich sehr, sehr viel Spaß gemacht. Meine Leistung war ganz passabel. Ich hab innerhalb der zwei Stunden zwei Tore geschossen, ein paar schöne und gute Torchancen versemmelt, manche Pässe oder Vorlagen mit viel Auge und Präzision an den Mann gebracht. Dennoch war ich schockiert, wie schnell ich aus der Puste war und dass ich manchmal meinen Biss verloren hatte. Aber ich glaube den hab ich gestern noch gar nicht richtig gezeigt. Dafür hatte ich (ja, ich rede wirklich von mir) vermutlich etwas zu viel Respekt vor meinem Gegnern. Am gestrigen Abend war ich die einzige Frau, die gespielt hat und das wird auch die nächsten Male so sein. Die anderen aus der Truppe sind etwa Mitte bis Ende zwanzig und eben männlich.
Aber denen werd ich es noch zeigen. ;-) In den nächsten Wochen werde ich meine Kondition und das Ballgefühl wiedergewinnen und sowohl die Spielweise meiner Gegner als auch die meiner Mitspeiler kennenlernen. Dann kann es losgehen. Da kann selbst Birgit Prinz einpacken. Deutschland hier komm ich!!! :-P

Bei meinem derzeitigen Anblick kann meine Nachbarin sich überaus glücklich schätzen, dass sie mich vorgestern und nicht gestern nach dem Duschen gesehen hat. Sonst wär sie sicher schreiend weggelaufen und hätte die Polizei angerufen! Ich würde an ihrer Stelle nicht anders reagieren. Schaut´s euch selbst an, aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt:

Die folgenden Bilder sind aufgrund ihrerer Grausamkeit für Blogleser unter 16 Jahren nicht geeignet. Eltern haften für ihre Kinder!
GesamtkunstwerkFüßeaufgeschürftes Knielinker Fuß


Ergebnis der Englisch-Klausur

27. Februar 2007

Ein lautes Juhu und Yipee-Yaijeah!!! Ich habe mit 3,3 bestanden. Und da letzteres das einzig wichtige ist und die Note in keinster Weise zählt, habe ich alles, aber auch alles richtig gemacht. Ich habe keine Freizeit, kein Papier, keine Gedanken, keine Nervosität oder sonst etwas für diese Klausur verschwendet. :-) Die halbe Stunde, in der ich mich ein bisschen vorbereitet hab, kann ich verkraften.

Die Kursteilnehmer haben alle bestanden, der Durchschnitt liegt bei 2,4 und das schlechte Ergebnis war 4,0 (einmal).

Ich will wirklich nur noch solche Klasuren schreiben… *heul*

Zur Feier des Tages gönne ich mir ein Bier, während ich Chemie lerne. :-D


Fütterung des Mensamonsters

26. Februar 2007

Letzte Woche habe ich Nürnberger Rostbratwurst mit Kartoffelpürree und Sauerkraut gegessen. Ich war von Anfang an nicht begeistert, aber die Auswahl war an dem Tag echt mies (zumindest für meinen Geschmack). Da es mir also nicht doll schmeckte und ich auch vor lauter Anstrengung durch das Praktikum nicht genug Kraft zum Essen hatte, habe ich zweieinhalb (von drei) Würstchen und Sauerkraut liegengelassen. Letzteres war viel zu sauer und die Wurst war zu grob.

Obwohl ich mein Mittagessen nicht vollständig zu mir genommen hatte, habe ich den Rest nicht verschwendet. Er wurde für gute Zwecke gespendet. Denn als ich gerade meine Hände vor dem Kopf zusammenfaltete, sprach mich das Mensamonster an (Das ist ein Obdachloser, der sich in der Mensa Essensreste zusammensammelt.). Hätte ich ihn gesehen, wäre ich wohl schreiend weggelaufen, aber so habe ich mich gewundert, wer mich da so höflich anspricht: „Entschuldigen Sie, möchten Sie das noch essen? Darf ich den Rest haben?“. Der Kerl hatte voll die sanfte Stimme, das hätte ich nie gedacht.
Zum Glück hat er sich zum Essen weggesetzt, denn seine sonstige Erscheinung ist eben „Monster-like“.


Die „Enthüllung“ des Tages

26. Februar 2007

Heute Nachmittag als ich gerade aus der Dusche kam, sah ich durchs Fenster einen Regenbogen. Er war sehr groß, leuchtend und schön. Deshalb habe ich ihn schon mal durch das Fenster hindurch fotografiert. In dem Moment bemerkte ich, dass sogar noch ein Zweiter zu sehen ist. Ich räumte die gesamte Fensterbank leer und öffnete das Fenster, um die gesamte Pracht zu sehen und mit dem Handy festzuhalten. Als ich abdrücken wollte, rutschte aber leider mein (eigentlich) festgeknotetes Handtuch runter. Upps! Ich greife nach meinem Handtuch, lege das Handy weg und gucke mich um, ob jemand mein Missgeschick beobachtet hat. Und da stand sie am Fenster, meine Nachbarin (nicht, dass ich sie kennen würde)… Und sie lachte herzhaft! Die Frau hat wirklich so richtig losgelacht. Da sie so sehr ihren Spaß daran hatte, musste ich auch lachen. War ja auch kein Grund zum Ärgern. Ist doch lächerlich.

Solange an dem Fenster demnächst nicht tausend Männer oder eine Videokamera stehen, ist alles in Ordnung.
Danach habe ich mich wieder dem bunten Regenbogen gewidmet. Ich hatte wirklich eine gute Aussicht. Meine Nachbarin hatte einen schlechten Winkel, um das Naturschauspiel zu beobachten. Dafür konnte sie mich aber um so besser sehen! ;-)
So haben wir beide eine wunderschöne Entdeckung gemacht. :-D

(So viel zu „doro nackt“, was nicht selten bei Google gesucht wird. Dafür muss man aber schon in meiner Nachbarschaft wohnen.)


Eine Nacht in Hannover

24. Februar 2007

Für eine (Neu-)Braunschweigerin ist so eine Operation gar nicht ungefährlich. Zum Glück sieht man mir nicht an, wo ich her komme. Außerdem bin ich gebürtige Cellerin und Celle ist überall beliebt. ;-)

Ich wollte gestern Abend zu der Cocktail-Party nach Anderten. Mein Plan war es, gegen 21 Uhr, aber spätestens 22 Uhr da zu sein. Meine Ankunft zog sich jedoch bis 00.30 Uhr hin.

Das lag einerseits daran, dass ich durch duschen und vorschlafen erst den Zug um 22.20 Uhr nehmen konnte. (Warum fahren die auch nur einmal in der Stunde? *grrr*) Genau dieser Zug musste dann unbedingt in Peine stehenbleiben, da eine Tür nicht mehr zuging. Ich stand also in der Einöde und hatte nichts zu tun. Wartete nur auf die Party, sehnsüchtig! Lernsachen hatte ich auch dabei, aber kurz vor 23 Uhr an einem Freitagabend lernen, wenn man auf dem Weg zu ner Party ist? Quasi anstatt vorglühen. Nee nee, nicht mein Ding. Schon schlimm genug, dass ich heute Abend nichts starten kann, weil ich Uni-Verpflichtungen habe.

Durch diese Schikane verspätete sich mein Zug um 20 Minuten. :-( Eine Viertelstunde wäre voll in Ordnung gewesen, da ich dann meine S-Bahn noch gekriegt hätte. Aber die fünf Minuten mehr, waren zu viel. Als ich im HBF ankam, war die S-Bahn gerade weg. Deshalb musste ich 25 Minuten auf die nächste warten.

In der Zwischenzeit habe ich wie immer über die Menschen um mich herum nachgedacht und festgestellt, dass ich die meisten Erscheinungen der heutigen Zeit nicht verstehen kann: übertriebene Eitelkeit, gespielte Coolness und männliches Prollgehabe… Das sind nur wenige von denen.

Ein Beispiel: Ich bin bin gerade die Treppe von meinem Gleis runtergelaufen, da begegnete ich einem Halbstarken. Der zeigte aus kurzer Entfernung mit dem Finger auf mich und sagte: „Hey Chica, hey!!!“ Ich verdrehte die Augen und in meinem Kopf wiederholte sich die Ansage, die kurz zuvor aus den Lautsprechern der Bahnhofshalle dröhnte: „Herzlichen Willkommen in der Messestadt Hannover!“

Auch sonst war das Verhalten der Leute beschämend. Ich will es gar nicht weiter ausführen…
Nur eines noch, ich habe bemerkt, dass die meisten Leute, wenn sie aneinander vorbeigingen und sich ansahen, entweder „voll die Fresse verzogen haben“ oder die andere Person vor Geilheit am liebsten angesprungen hätten. Warum muss es immer „too much“ sein? Können nicht mehrere Leute ihre Mitmenschen einfach so betrachten wie ich? Einfach objektiv, rein zu analytischen Zwecken und nicht immer nur „auf die Fresse?“- oder „ab in die Kiste!“-Gedanken…

P.S.: Die Party war sehr cool. SoWis sind echt entspannt, das gefällt mir.


Zur Abwechslung mal Party

23. Februar 2007

Nach einer anstrengenden Woche vollgepropft mit Chemie widme ich mich heute Abend wieder meinem Lieblingshobby: FEIERN! Wurde aber auch wieder Zeit. Was gefeiert wird? Dass das Semester zuende ist, dass die SoWis in Hannover ihre Hausarbeiten abgegeben haben und für mich persönlich, dass ich die Hälfte des Praktikums überstanden habe. :-)

Da ich nach Anderten fahren muss, habe ich auch nicht mehr viel Zeit. Schnell duschen, ne Kleinigkeit essen und ab in den Zug. Hoffentlich finde ich mich dann zurecht. So genau weiß ich nämlich nicht, wo ich hin will. Aber ich werde die Party schon finden. Immerhin ist dort jemand, der professionell Cocktails mixt und dieser Gedanke wird mich beflügeln.

Ich kann den Caipirinha quasi schon von hier aus riechen. Also immer der Nase nach…


Warum gibt es bei Aldi nur Rahmspinat?

22. Februar 2007

Ich bin, wie vorhin erwähnt, eben einkaufen gegangen, um Spinat und Wasser zu kaufen. Für das Praktikum sollte es unbedingt normaler Spinat sein, da dem Rahmspinat noch Sahne beigesetzt ist. Ich gehe also zum nächsten Supermarkt (Aldi) und schaue ins Tiefkühlregal: Nur Rahmspinat, war ja klar! :-(

Umsonst bin ich trotzdem nicht los: Ich habe mein halbes Vermögen ins Süßkram investiert, da ich ohne dieses Zeug 1. nicht existieren und 2. schon gar nicht lernen kann. Meiner Katze daheim habe ich auch was zum Naschen mitgebracht. Da wird sie sich am Wochenende freuen. :-)

Gleich werde ich mich zu nem anderen Supermarkt aufmachen und ich hoffe, dass es dort den richtigen Spinat für mich gibt.


Böser Kaffee

22. Februar 2007

Nie wieder werde ich morgens Kaffee trinken, wenn ich danach stundenlang im Labor sitze, oder besser stehe, und nicht trinken darf! Heute war der erste Morgen während des Praktikums, an dem ich so rechtzeitig aufgestanden bin, dass ich mir einen Kaffee gönnen konnte. Ich dachte, dass würde mich aufputschen und mir neue Energie zuführen. Doch leider blieb dieser Effekt aus. Ich war wie die restlichen Tage total müde und wenn ich wach war, dann auch nur durch die Versuche, denn aktiv sein, hält immernoch am besten munter.

Seit heute morgen habe ich schon 1 1/2 Liter Wasser getrunken und dennoch befindet sich in meinem Hals eine der dürresten Wüsten überhaupt. Das nervt total, da ich auch andauernd auf Toilette rennen muss. :-( Außerdem muss ich neues Wasser kaufen, da mein erhöhter Konsum ein baldiges Ende der Vorräte zur Folge hätte. Dem muss ich entgegenarbeiten. Zum Glück muss ich nicht nur Wasser besorgen, sondern auch ca. 500 g tiefgefrohrenen Spinat für die morgigen Versuche. Sodass ich nicht nur wegen einer Sache renne.
Den Spinat brauchen wir übrigens für den Nachweis von Magnesium in Chlorophyll.


Allen eine „Gute Nacht“

21. Februar 2007

Ich habe es geschafft, ich gehe jetzt schlafen. Endlich mal wieder vor zwölf oder besser gegen. Dann kann ich mir diese Nacht mal eine große Mütze Schlaf reinziehen.

Tut mir den Gefallen und bleibt nicht mehr so lange wach, besonders nicht, wenn ihr morgen früh raus müsst. „Schlafen ist wirklich wichtig.“, sagte sie und fiel schlummernd in ihr Bett. *schnarch*


Fortschritte

21. Februar 2007

Ich habe mich heute nach dem Chemie-Praktikum wieder mit den Aufgaben auseinandergesetzt. Für mich schien das alles sehr schwierig zu sein, dennoch habe ich nicht aufgegeben und nach ewigem suchen und nachlesen, konnte ich mehrere Aufgaben lösen. Hoffentlich ist es auch richtig. Das werd ich dann heute Abend sehen, wenn wir uns wieder zur Biotech-Runde treffen.

Vielleicht dauert es heute nicht so lange und ich kann mal früh schlafen gehen. Das wäre ein Traum! :-)


14 Stunden unterwegs

20. Februar 2007

Gegen 8.45 Uhr habe ich heute meine Wohnung verlassen. Betreten habe ich sie erst wieder um 22.45 Uhr. Bisher noch nicht so schlimm, aber ich war den ganzen Tag wegen der Uni unterwegs und es war höllisch anstrengend.

Von 9 bis 17 Uhr Chemie-Praktikum, dann gleich zum einstündigen Physik-Tutorium. Als das um 18.30 Uhr zuende war, habe ich mich auf den Weg zu einem Kommilitonen gemacht. Dort saßen wir zu fünft zusammen und haben Aufgaben zum Praktikum besprochen und bearbeitet. Danach bin ich sofort nach Hause gefahren. Und was soll ich sagen: Es war schon viertel vor Elf. Wäre eine schöne Zeit gewesen, um mich ins Bett zu legen und zu schlafen.

ABER ich musste nach dem anstregenden Tag noch etwas essen. Da es nicht zu lange dauern sollte und bloß nicht viel Aufwand machen sollte, habe ich mich für eine Feritgpackung Funghi-Nudeln entschieden. Als ich die Nudeln und das Pulver in das Wasser gekippt und umgerührt hatte, fühlte ich mich zurückversetzt ins Praktikum. Als würde ich irgendeine Lösung anmischen. Ich habe mich auch geärgert, dass die „Soßen-Ionen“ sich so langsam in dem Wasser lösten. Daher habe ich der Reaktion mehr Energie hinzugefügt (endotherme Reaktion). ;-)
Trotz der Schädigung schmeckte das Essen gut, leider habe ich aber auch dort vollkommen versagt. So wie heute im Praktikum. Die Mahlzeit ist einmal übergekocht (ich war ein paar Minuten am PC und hab vergessen nachzugucken) und ich habe auch vorher schon etwas verschüttet. Dies Mal waren es aber ungefährliche Substanzen…
Im Labor stand ich heute auch total neben mir. Und umgekippt habe ich auch was. Zum Glück nur Magnesiumchlorid, das ist völlig harmlos. Aber ich hatte heute auch mit Essigsäure, Salzsäure und Wasserstoffperoixid zu tun. Dass hätte ganz schön in die Hose gehen können! Wortwörtlich sogar, denn das MgCl landete auf meiner Hose. Bei den anderen Subtanzen wäre jetzt nicht mehr viel davon übrig…

Leider bin ich mit meinen heutigen (ok, es beginnt gleich ein neuer Tag, aber für mich zählt das erst nach dem Aufstehen) Aufgaben noch nicht fertig. Ich muss noch duschen oder baden und das Skript für morgen zuende lesen und verstehen und vordenken. Das wird noch eine lange Nacht, dabei könnte ich auch mal wieder Schlaf gebrauchen…


Abifahrt nach Dänemark

19. Februar 2007

Letzes Jahr Ende Mai bin ich mit ca. 500 anderen Abiturienten aus Celle nach Dänemark gefahren, um ausgelassen unser Abi zu feiern. Das war eine unvergessliche Woche. Dieses Jahr will ich meine Schwester begleiten. Hoffentlich klappt das.

Ich muss in letzter Zeit oft an die Fahrt denken, da ich mit meinen Freunden aus Celle oft drüber geredet hab. Vor ein paar Tagen habe ich mir die Fotos nochmal angeguckt. Momentan stelle ich ein Fotoalbum zusammen, deshalb kommen all die Gefühle wieder auf. Besonders das Dünen-Jumpen, die Flanky-Ball-WM und das eiskalte Bad in der Nordsee werden noch sehr lange in meinem Kopf bleiben. Und ich denke gerne daran zurück! :-)


Vorlesungsfreie Zeit

19. Februar 2007

Manch einer nennt diesen Zeitraum auch „Semesterferien“. Wenn überhaupt fangen die bei mir in zwei Wochen an, denn bis dahin habe ich jeden Tag von 9 bis 17 Uhr Chemie-Praktikum. Heute konnten wir zum Glück früher weg, sodass das Protokoll für den heutigen Tag (es muss morgen abgegeben werden) fast fertig ist. Dennoch muss ich mich heute Abend noch auf morgen vorbereiten. Das wird viel, denn für morgen sind gleich zwei große Themen geplant, die laut Skript an zwei Tagen durchgeführt werden sollen. Mal sehen, wann wir morgen Feierabend haben.
Um 17.30 Uhr ist nämlich schon wieder das Physik-Tutorium. Hoffentlich haben wir bis dahin schon etwas für das Protokoll schaffen können.

Heutige Versuche:
- Lösen von Kupfersulfat
- Lösen von Kaliumchlorid

- Reinigung von Kaliumchlorat

- Aussalzen von Ethanol
- Löslichkeit von Tuluol
- Lösungsmittel für unpolare Substanzen

Alles in allem, war es ganz okay. Ich muss nur noch mehr lernen, sonst versteh ich nicht alles. Dann dauert alles länger…