Oha, das nun echt zwei Wochen vergangen sind, nachdem ich meinen letzten Beitrag geschrieben hab, hätte ich nicht gedacht. Etwa eine Woche war meine Schätzung…

Aber schöne Momente rennen ja bekanntlich mit uns davon und die unschönen Zeiten zerren uns zu Boden und halten uns dort an mindestens einem Knöchel fest, damit wir auch schon lang was davon haben.

Bei mir ist zum Glück nicht nur das Wetter schön, aber auch dies spielt eine große Rolle. Gerade auch was die Regelmäßigkeit des Bloggens angeht. Bei den Temperaturen suhl ich mich eben gerne (eingecremt!) in der Sonne.
Bis vorgestern allerdings noch mit Einschränkungen. Denn meine Arme sahen nach mehreren gut genutzten Sonnentagen in Münster richtig mies aus. Kein Sonnenbrand, nein. Ich hab mich ja brav an Sonnencreme gehalten, da ich das sehr wichtig finde. Leider hat die Creme aber nicht den Ausschlag verhindern können. Hervorgerufen hat sie ihn jedoch auch nicht. Ich gehe einfach davon aus, dass die Sonne dafür verantwortlich war.
In dem Fall immer schön mit Mutti reden oder direkt eine Kortisonsalbe auf die betroffene Stelle geben. Das hat bei mir nach nur zweimaligem Auftragen alles weggezaubert. Jetzt kann der Heidbergsee wohl kommen! :)

Dass ich nach einer solchen Nacht das Gefühl habe, den verpassten Schlaf nachholen zu müssen und daher sehr lange schlafe, finde ich absolut akzeptabel und verständlich. Aber wieso träum ich in diesen Nächten immer so viel Mist? Oder liegt es nur daran, dass ich häufig kurz geweckt werde und mich daher an mehrere Träume erinnern kann?
Was mich noch dazu daran stört: Ich war letzte Nacht (heute Morgen) schon wieder zweimal auf der Flucht. Ich renne in meinem Kopf also die halbe Nacht rum, verstecke mich, renne rum, springe irgendwo runter, weiche Schüssen aus und renne rum. Wenn ich endlich aufwache, erinnere ich mich an den Traum und bin dementsprechend kaputt, weil ich so viel rumgelaufen bin. Daher hatte ich leider nichts vom vielen Schlaf und frage mich den halben Tag nach dem Sinn, der hinter den Träumen stecken könnte. Vor allem da ich fast immer auf der bösen Seite bin…

1 Monat und 26 Tage

25. April 2008

Das Hurricane steht vor der Tür und dieses Mal habe ich nicht ewig überlegt, sondern einfach eine Karte bestellt. Die liegen nun schon seit einiger Zeit in Münster rum und warten darauf, dass sie endlich von einem kleinen Teil getrennt werden.

Seitdem das Wetter so schön ist, kann ich mir auch endlich vorstellen, auf ein Festival zu gehen. Davor lag es für mich gedanklich noch zu weit in der Ferne. Ich bin schon jetzt sehr gespannt, da dies das erste Festival ist, das ich besuchen werde.

Ein Zelt muss noch organisiert werden… aber an der Front sieht es schon ganz gut aus. Wovon ich allerdings noch keinen blassen Schimmer hab: Verpflegung und Klamotten. Schließlich will man weder zu viel noch zu wenig mitschleppen.

Für Tipps und Tricks bin ich daher absolut aufgeschlossen und sagt bescheid, wenn ihr auch plant, zum Hurricane zu fahren.

Ganz besonders freue ich mich auf Panic At The Disco, Razorlight, Billy Talent, Maximo Park, Nada Surf, The Subways, The Kooks und natürlich auf die zwei Bands, die ich zuletzt schon live gesehen hab: Kaiser Chiefs und Beatsteaks.

Was macht man, wenn Häuser in einem Gebiet neu gebaut werden, zwischen den Hausnummer aber keine Zahl mehr frei ist? Man greift zu den Buchstaben. Ob sie nun klein oder groß sind, ist nicht so wichtig.
Wichtig ist es für viele Menschen wahrscheinlich eh nicht. Postboten beschäftigen sich damit, ich als Ableser auch. Aber wen interessiert es sonst schon, wenn da noch ein ‘a’ hinter der 13 steht?

Ich muss gestehen, dass ich es selbst auch nicht so spannend finde. Aber am Dienstag bin ich auf eine Hausnummer getroffen, die es dann doch geschafft hat, mich zu begeistern. Okay, ich gebe zu, dass das bei mir nicht so besonders schwer ist, aber ‘12o’ ist doch ein Hingucker, oder täusche ich mich da? Und nein, ich habe es nicht mit einer 120 vertauscht… In meinem Kopf spukten plötzlich ganz viele o’s herum, ich versuchte, mir vorzustellen wie die zwölf nebeneinander aussehen: oooooooooooo.
Ich denke, wenn ich dort wohnen würde, stände die Hausnummer genau in dieser Form an der Hauswand. :)

Erster Tark im Pag

21. April 2008

Bewaffnet mit einem Sixpack Aldi-Bionade (es muss nicht immer Bier sein…) und ein paar Brownies habe ich heute ein Terrain betreten, das dieses Jahr bisher tabu war: Parkgrün. Hoffentlich ist dies der Anfang einer ganzen Serie von Parkbesuchen und vielleicht auch bald langen Nachmittagen am Heidbergsee.

Meine Mitstreiter auf den drei Decken sind mehr als optimistisch und haben für morgen schon geplant, zu grillen. Da muss ich zwar leider passen, weil ich arbeite, aber währenddessen bin ich ja auch sehr viel draußen unterwegs und freue mich über jeden Sonnenstrahl, der mich erreicht. Der Wetterbericht lässt meine Hoffnung auf jeden Fall aufglühen. Und das bedeutet für mich wiederum, dass ich die Grünflächen in Münster mal erkunden werde. Denn morgen Abend werd ich nach getaner Arbeit und einer Stunde Sport mal wieder in meinen liebsten Regionalexpress einsteigen und ein paar Stunden bei fabelhafter Musik entspannen.

In den nächsten Tagen werd ich daher sicher über das ein oder andere sonnige Fleckchen in Münster schreiben…

und dieser sollte wie folgt anfangen: “Nun sitze ich hier mit zwei Tassen Espresso und schöner Musik von lastfm…” Kurz danach war im StudiVZ in einer bestimmten Gruppe aber so viel los, dass ich total abgelenkt war. Meine Gedanken waren definitiv nicht mehr bei dem Blogeintrag.

Jetzt sitze ich nun wieder am selben Platz. Die zwei Espresso sind längst auf hoher See und werden bald wieder durch neue ersetzt. Nämlich genau dann, wenn Gitti aus ihrem, von mir verordneten, “Mittagsschläfchen” erwacht. Dann gibt es Kaffee und Kuchen. Letzteres sogar mit unserer Liebe zubereitet oder besser dekoriert. Denn das Belegen des Tortenbodens war lediglich ein kreativer Aufwand. Wenn der blöde Zuckerguss nicht so blasig wäre, dann würd ich das Kunstwerk auch fotografieren, aber so kann man es kaum sehen… :(

Gitti hab ich übrigens ins Bett gedrängt, weil ich heute Abend mit ihr das Merz rocken will. Endlich mal wieder tanzen. Das ist jetzt sicher auch schon wieder… ja, richtig… ganz genau 14 Tage her. Sehr schöne 2 Wochen, aber ohne größere Tanzeinlagen. Das wird heute Nacht nachgeholt.

Morgen werd ich dann versuchen, nicht viel zu lange zu schlafen, um mein Fahrrad wieder in Schuss zu bringen. Teamwork ist angesagt. Mal sehen, was Morten und ich so hinkriegen. Danach werd ich noch bei Christoph vorbeischauen und ihn wieder zu Haus Willkommen heißen.

Doppelpunkt Klammer zu

25. Februar 2008

Nur damit ihr wisst, wie es mir geht.

Filmreife Tage

14. Januar 2008

Ich hab in den letzten Tagen viele feine Filme geschaut. Das liegt ganz besonders daran, dass ich am Freitag wieder in Bremen war und wir bis etwa 6 Uhr morgens vor dem Fernseher saßen, lagen oder so. Geschlafen hab ich währenddessen nicht. In dieser langen Nacht haben wir aber nur vier Filme gesehen, zwei davon auf Englisch: “Goldfish Memory” und “Grasgeflüster”. Die anderen beiden waren “Aimee und Jaguar” und “Jalla! Jalla!”, das ist auch exakt die Reihenfolge, in der wir sie uns zu Gemüte geführt haben. Gute Filme und alle ganz anders.

Samstagabend bin ich dann noch (eher durch Zufall) in Hannover ins Kino gegangen. Es passte einfach zeitlich ganz genau. Denn ich kam kurz vor meinen Celler Mädels am Bahnhof an, aber geplant war das nicht.
Also sind wir vier inklusive Gittis Reisetasche losgelaufen, um noch halbwegs rechtzeitig “Tödliche Versprechen - Eastern Promises” zu sehen. Hat alles ganz gut geklappt. Danach sind wir noch kurz in einen sehr gemütlichen Irish Pub gegangen und anschließend mit dem letzten Zug zurück. Für mich ging es aber noch nicht nach Hause. Ich nahm den letzten Bus in Richtung Disko, habe mich meiner Müdigkeit widersetzt und die ganze Nacht durchgetanzt. Zu Hause geschlafen habe ich auch nicht, da ich Gitti meinen Rucksack gab und meinen Schlüssel da drin vergessen hatte. Glücklicherweise fand ich einen anderen in meiner Jacke. Also nächtigte ich bei einer Freundin, trank mit ihr am nächsten Tag einen Kaffee in der Stadt, holte danach meinen Rucksack bei Gitti ab und erreichte nach 25 Stunden meine Wohnung.

Gestern Abend war das… Und was kam mir in den Sinn? Einen Film wollte ich sehen, genau. “Save The Last Dance” kam mir gerade recht, weil ich wieder Lust auf Englisch hatte.

Letzten Dienstag hab ich auch noch “Matchpoint” auf englisch und “2046″ auf deutsch gesehen. Den Sonntag davor “Eine Hochzeit zu dritt”. Sonst bin ich gar nicht so filmverrückt, aber es war diesmal sehr angenehm.

Kommunikationsprobleme

9. Januar 2008

Nein, Christoph, ich komme jetzt noch nicht auf deine SMS zu sprechen… Es geht um meine telefonische Kommunikation mit Gitti. Ihr Handy ist momentan etwas defekt: Bei einem Anruf hört sie nichts, aber der Angerufene kann sie verstehen. Damit wir uns also nicht durch tausende SMS bankrott schreiben. Rufe ich sie (ist in meiner Flatrate drin) an, lasse mir was von ihr erzählen und schreibe ihr dann oder wir haben ne Antwort mit klingeln lassen verabredet. So weit so schön.

Aber man ist ja auch ein bisschen verpeilt, nech? Gitti hat mich gestern angerufen und mit mir abgemacht, dass ich bei ihr anklingel, wenn ich zu Hause bin. Sie war sich nämlich nicht sicher. Direkt danach halt ich mich dran, ruf sie an, aber die Kleine wusste in der Zwischenzeit nicht mehr, was das nun bedeutet. “Scheiße, was hieß das jetzt nochmal? Zu Hause oder nicht?” :D Süß, oder?

Juhu, ich bin müde.

9. Januar 2008

Und das schon seit Stunden, aber ich freu mich nicht zu früh. Mal schauen, wann die Augen zufallen. Ich lass es auf mich zukommen. Bin grad aber ziemlich zuversichtlich.

Sechs Tage Abstinenz

7. Januar 2008

Hier melde ich mich also wieder. Das neue Jahr hat wirklich gut begonnen. Ich habe mir viele wichtige Gedanken machen können und mehr und mehr weiß ich, was ich von meiner Zukunft erwarte und was ich dies bezüglich will und natürlich auch, was ich dafür machen muss.

2007 ist bei mir sehr viel passiert. Mehrere Umbrüche in mir, die ich nicht missen will, auch wenn manche Dinge wahrlich nicht die schönsten waren. Ich habe mich dabei gefunden und so wie alles momentan ist, fühlt es sich gut an. Außerdem sehe ich, was ich daraus gelernt habe und wie wichtig all diese Erfahrungen sind. Also kann ich beruhigt sagen, dass ich es wieder so machen würde.

Abstinent war ich in den letzten sechs Tagen natürlich nicht in jeder Hinsicht. Samstag hab ich mit einer Freundin absolut genial Osnabrück gerockt. Da floss auch so einiges an Alkoholika. Aber ich habe mich im Internet nicht so viel und auf meinem Blog gar nicht mehr blicken lassen.
Das liegt zum einen daran, dass es grad nicht so einfach ist, ins Internet zu kommen und dann auch noch die Zeit zu haben, etwas zu schreiben. Meist gucke ich nur, wer mir geschrieben hat, lese und gehe wieder. Doof, doof. Ein anderer Grund ist eben der, dass sich so viel verändert hat und ich viel Zeit mit Grübeln verbracht hab. Aber das In-mich-gehen hat mir wirklich die Augen geöffnet, auch wenn ich das nachts nicht so toll fand.

Gestern lag ich auch bis halb sieben wach im Bett, hab die Schattenbilder in meinem Zimmer angeguckt, irgendwann leise Musik gehört und ganz viel nachgedacht. Dabei habe ich einen ganz feinen Text geschrieben. Den werd ich bei Zeiten noch einmal meinem wachen, prüfenden Auge stellen und dann dürft ihr ihn auch lesen.

Frohes neues Jahr!

1. Januar 2008

Ich wünsch euch viel Spaß und Erfolg für 2008. Worauf ich mich dies Jahr besonders freue? Auf den 29. Februar, ist doch ganz klar. Schaltjahre rocken!

Silvester habe ich dieses Mal in Braunschweig gefeiert. Zuerst hab ich mit Franka, Christoph und Gitti gemütlich Raclette gegessen, danach sind wir zum und auf den Nussberg gegangen, um das Feuerwerk zu beobachten und unsere Knallereien loszulassen. Man hatte von da oben wirklich eine gute Sicht und es waren unheimlich viele Leute dort. Zufällig hab ich auch eine Kommilitonin und ihren Freund getroffen. Schönes Ding. Wegen der vielen Menschen und des Feuerwerks war es aber auch nicht ganz ungefährlich. Einmal ist direkt hinter uns eine Rakete eingeschlagen. Wir waren geschockt, aber es ist nichts weiter passiert.

Am Ende sind wir noch auf eine private Party gegangen und haben bis morgens ins neue Jahr reingefeiert.

Also FROHES NEUES!
Und an alle Brummschädel da draußen: Gute Besserung!

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei. Die Süßigkeiten noch lang nicht aufgefuttert. Die zusätzlichen Kilo bei manch einem sicher auch noch nicht wieder runter. Doch Weihnachten liegt hinter uns. Silvester ist der nächste große Schritt und dann beginnt schon das neue Jahr.

Für mich war dieses Weihnachtsfest ein ganz besonderes. Jeder von uns Kindern kam von irgendwo her und war jetzt Gast zu Hause. Dadurch war die Stimmung eine andere. Ich bin auch viel gelassener auf Heilig Abend zugegangen. Daher befand ich mich zu keiner Zeit im Weihnachtsstress. Die Weihnachtspost hab ich erst am 27. abgeschickt. Na und?

Was aber immer das allerschönste ist: Man trifft Freunde, die man länger nicht gesehen hat. Die alten Zeiten werden aufgelebt. Daher gehen auch so viele Leute auf die große Abiparty am 22.12.. Die war dieses Jahr aber mehr als murks. Überhaupt nicht durchorganisiert, für meinen Geschmack sehr wenig gute Musik und kaum Wechsel. Das Warten am Eingang, an den Toiletten und an der Garderobe waren aber die negativen Highlights. Nächstes Jahr muss ich mir ganz stark überlegen, ob ich 5 € für so etwas bezahle…

Die Geschenke, die ich dieses Jahr bekommen hab, waren irgendwie so gar nicht Standard und somit reihte sich eine Überraschung an die nächste. Ich freu mich wirklich riesig über all die Aufmerksamkeiten! Hoffentlich geht es euch auch so, bei den Dingen, die ich euch geschenkt hab.
Bei vielen Freunden und Familienmitglieder hab ich es ja live miterleben können. Danke.

So und jetzt wird weiter für Silvester geplant.

Keinohrhasen

30. Dezember 2007

Wer sich den Film nicht anguckt, verpasst was und ist selbst Schuld.

Was zum Teilen

21. Dezember 2007

Ich hab den Song grad eben gehört und muss ihn einfach an mehr Leute bringen, weil er so großartig ist. The Subways kann ich generell jedem ans Herz legen, der gute Musik zu schätzen weiß.

“My best days are with you. They are so easy.”

Sie hörten soeben The Subways mit With You.